Bilder sagen mehr als Worte

Saunaclub macht die schlechteste Werbung

Viele Kunden sind enttäuscht, wenn Sie eine Webseite zu einem Saunaclub besuchen. Dort sind zwar tolle Bilder zu dem Haus, der Einrichtung und den Liebesgrotten abgebildet. Aber wo zum Teufel sind die Damen? Denn genau diese sind ja das Hauptargument für einen Besuch. Die meisten User sind also recht enttäuscht, über die Saunaclub Seiten. Die Betreiber geben sich meistens nur wenig Mühe. Und genau das hat einen einfachen Grund. Wir haben uns einmal die Seiten angesehen und mit den Clubbetreibern gesprochen. Wir verstehen, dass viele Kunden enttäuscht sind, können aber auch den Saunaclub Anbieter verstehen.

Warum verhält sich der Betreiber so?

Ein Saunaclub hat keine feste Belegschaft. Das ist zumindest in Deutschland ein großes Problem. Das Geschäftsmodell wurde nie angepasst oder verbessert. Zwar sind in einem Saunaclub zahlreiche Frauen jeden Tag vor Ort. Doch der Wechsel ist enorm. Einige Damen bleiben nur für wenige Tage oder Wochen und ziehen danach weiter. Für den Betreiber wären die Fotos der Damen damit ein enormer Aufwand. Allerdings ein Aufwand, den Kunden fordern und einfach verlangen. Die Saunaclub Betreiber machen es sich in der Regel einfach. Sie wissen, dass um die 50 – 60 Girls jeden Tag anwesend sind. Automatisch gehen sie davon aus, das der Kunde so oder so eine passende Dame finden wird und verzichtet auf die Werbung mit den Frauen. Das kann aber auch ein fataler Fehler sein. Denn viele Männer sehen sich ganz bewusst auf den Seiten des Saunaclubs um. Sind dort keine Damen abgebildet, gehen sie lieber woanders hin oder besuchen direkt ein Bordell. Der Kunde von heute möchte wissen, was er zu erwarten hat und liebt keine Überraschungen.
Einige Clubs haben das bereits verstanden und liefern immer wieder aktuelles Bildmaterial. Vergessen werden sollte aber nicht, dass für einige Häuser der Aufwand hoch ist. Durch den ständigen Wechsel müssten um die 20 – 30 neue Bilder jede Woche gemacht werden. Das geht ins Geld und in die Zeit. Andernfalls ist es letztlich nur eine Frage der Organisation. Und bei einer richtigen Struktur, wäre dieser Aufwand gering und leicht steuerbar. Viele Saunaclubs orientieren sich aber zumeist an dem direkten Geschäft im Haus und weniger auf das Internet. Kunden werden damit aber unter Umständen auch verprellt. Denn diese erwarten gerade von einem Saunaclub deutlich mehr, als in der Vergangenheit. Ein Betreiber ist daher gut beraten, sich den Kundenwünschen anzupassen. Wer das nicht macht, muss damit rechnen, viele Gäste an die Konkurrenz zu verlieren. Einige Clubs haben verstanden, was der Kunde wünscht und können dieses mit nur kleinem Aufwand realisieren.

Werbung ist das A und O

Werbung ist auch für einen Saunaclub das A und O. Dabei will der Kunde weniger Bilder von der Einrichtung sehen, als eben die jungen Girls. Die Ausstattung der Häuser ist heute mehr und minder gleich und kaum von Belang. Was aber nicht entbehrlich ist, sind die Damen. Denn diese sorgen für Kunden und am Ende für Umsatz.