Razzia im Saunalub was muss ich wissen?

In Köln gibt es viele Gelegenheiten, um einen Saunaclub zu besuchen. Doch manchmal kann es vorkommen, dass Gäste genau das erleben, was sie lieber ausblenden würden. Eine Razzia. Nun mag jeder sagen, dass ein solcher Vorfall kaum wahrscheinlich ist. Die Realität hingegen sieht anders aus. Eine Razzia in einem Saunaclub kann durchaus regelmäßig vorkommen. Hierbei müssen wir allerdings zwischen zwei Arten stark unterscheiden. Da ist die normale Razzia, eine sogenannte Kontrolle, die durch die Behörden in diversen Abständen erfolgt. Diese kann ruhig zugehen, denkbar ist aber auch, dass die Behördenmitarbeiter, zunächst den Saunaclub umstellen und erst davon ablassen, wenn keiner Entweichen kann.

Die normale Razzia in einem Saunaclub

Bei der obig bereits erwähnten regelmäßigen Kontrolle in Köln, die vielfach auch als Razzia zu bezeichnen ist, geht es vor allem darum, die Damen und die Papiere als auch die Steuerzahlungen (siehe auch zum Beispiel Düsseldorfer Modell) zu prüfen. Aus diesem Grund wird natürlich gleich bei Besuch versucht, alle Girls anzutreffen und dafür zu sorgen, dass keine der Damen entweichen kann. Sollte eine der Frauen falsche Papiere vorweisen oder keine Genehmigung haben, wird es auch für den Betreiber in Köln eng. Neben dieser normalen Razzia gibt es noch die weit schlimmer. In diesen Fällen liegt bereits ein gerichtlicher Dursuchungsbeschluss vor. Die Staatsanwaltschaft oder die Steuerbehörden haben also hinreichend Verdachtsmomente zusammengetragen, das strafrechtliche Vergehen vorliegen könnten. In diesem Fall sind Polizisten und Steuerfahnder im Einsatz. Auch das Vorgehen gleicht teilweise den normalen Kontrollen. Der Saunaclub in Köln wird umstellt, solange bis sichergestellt ist, dass alle Damen und Betreiber in den Räumlichkeiten greifbar sind.

Was bedeutet das für den Gast

Ob eine Razzia in einem Saunaclub unangenehm werden kann, hängt von zwei Dingen ab. Ist der Gast verdächtig oder vielleicht schon polizeibekannt und um welche Art von Kontrolle handelt es sich. Bei einer normalen Kontrolle hingegen, haben die Besucher nicht viel zu befürchten. Es kann aber durchaus auch sein, dass die Papiere kurz kontrolliert werden. Zeit sich ein Gast verdächtig, kann die Kontrolle deutlich ausgeweitet werden. Anders ist das bei einer direkten Razzia. Dann, wenn der besagte Durchsuchungsbeschluss vorliegt. In diesem Fall werden die Gäste ebenfalls direkt kontrolliert und die Daten protokolliert. Vielfach wird dabei auch nach Bargeld gesucht. Es ist schon oft vorgekommen, dass sich ein Mitarbeiter als Besucher ausgegeben hat und so versuchte Bargeld in Sicherheit zu bringen. Neben den direkten Personenkontrollen stellt sich aber auch die Frage, wie es weitergeht. Erfolgt eine normale Kontrolle in einem kleinen Saunaclub in Köln, kann das zwischen 30 Minuten bis zu ein paar Stunden andauern. Umso größer der Betrieb ist, desto länger wird der Vorgang anhalten. Der laufende Betrieb ist gestört. Gleiches gilt erst recht für eine direkte Razzia. An einen weiteren Betrieb ist zunächst nicht zu denken. Die Damen sind ohnehin nicht verfügbar und warten auf die Befragung.
Am sinnvollsten ist es daher, den Saunaclub zu verlassen und an einem anderen Tag erneut wiederzukommen. Alternativ, je nachdem wie junge der Tag ist, kann ein anderer Club besucht werden, der sich vielleicht in der Nähe von Köln befindet.

Köln – Razzien gibt es oft

Erst am 15.06.2016 wurde der Saunaclub Goch Ziel einer Razzia. 140 Beamte waren im Einsatz. Waffen wurden sichergestellt sowie zwei Damen wegen Urkundenfälschung in Haft genommen. Für das Rheingebiet zeichnet sich meistens die Staatsanwaltschaft in Köln verantwortlich. Finden also Razzien in Leverkusen oder Gladbeck statt, liegt das in Verantwortung von Köln.