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Rückblick auf Pauschalclubs

Viele kannten sie, in der Presse waren sie ständig. Leider nicht im positiven Sinne. Die Rede ist von dem Pauschalclub, den es in ganz Deutschland gab. So auch in Köln. Als kleine Rückblende, bei diesen Clubs war alles im Preis enthalten. Das führte letztendlich auch zu der miesen Kritik, die zuletzt sogar besonders häufig aus der Politik kam. Männer bezahlten für den Pauschalclub Köln einmalig einen Eintrittspreis für einige Stunden. In diesem Preis war nicht nur die Wellness enthalten, sondern auch das sündige treiben mit den Girls. So oft der Kunde wollte oder besser konnte. Alles zu einem festen Pauschalpreis. Viel blieb für den Betreiber und die Girls am Ende nicht übrig.
Die leidvolle Geschichte nahm ihren Anfang 2007/08, als die Finanzkrise auch in Deutschland am Rumoren war. Der normale Saunaclub verzeichnete immer weniger Gäste. Keiner wollte oder konnte mehr so viel Geld ausgeben. Schnell war der Pauschalclub geboren. So auch in Köln. Überall wurden die ehemaligen Häuser in einen Pauschalclub umgewandelt. Geiz ist Geil lautete das Motto. Für 99 oder gar 60 Euro für 3 Stunden so oft Sex, wie er wollte, mit unterschiedlichen Frauen. Ganz nach Lust und Laune. Ein Massengeschäft, anstrengend für die Frauen. Das Angebot hörte sich für einen Mann natürlich gut an. Der Sex im Pauschalclub war beinahe so billig wie auf dem Straßenstrich. Gut gehen konnte das aber nicht.

Pauschalclub Köln – Die Qualität

Die Qualität im Pauschalclub Köln war wirklich mies. Geld für die Wartung und Pflege der Wellnesseinrichtung war praktisch nicht mehr vorhanden. Das führte dann dazu, das die Wellnessanlagen abgebaut oder gesperrt wurden. Auch das Geld für die Reinigung war knapp, so sauber waren die Clubs in Köln meistens nie. Die Beschwerden häuften sich. Die Besucher bleiben aus, vor allem aus dem nachfolgenden Grund.

Schlechte Frauen im Pauschalclub Köln

Die Besucher zahlten sehr wenig Geld für die Leistungen. Noch weniger bezahlte der Betreiber an die dortigen Girls. Das Klima war schlecht. Deutsche Frauen wollen im Pauschalclub Köln nicht arbeiten. Nicht unter diesen Bedingungen und für so wenig Geld. Das machte sich auch bei den Gästen bemerkbar. Hübsche und nette Girls waren im Pauschalclub Köln nur mit viel Glück zu finden. Einer der direkten Gründe, warum kaum noch Kunden in solche Häuser kamen. Der Ruf wurde immer schlimmer und die Werbung aggressiver. Die Preise sanken, das reif letzten Endes auch die Politik auf den Plan, die sich nun zum Handeln genötigt sah.

Pauschalclubs wurden beerdigt

Nach langen Diskussionen und großem Druck aus Brüssel war es dann soweit. Mit der Neufassung des Prostitutionsschutzgesetzes wurde der Pauschalclub in ganz Deutschland verboten. Die Clubs in Köln verschwanden nun nach und nach. Die Übergangsfristen der neuen gesetzlichen Regelungen bezogen sich bis Ende 2017. Seit Anfang 2018 ist der Pauschalclub nun endlich verboten. Interessanterweise ein Punkt, in dem sich Kunden und Politiker sogar einig sind. Service, Girls und Qualität waren am Ende auch in Köln so schlecht, dass viele Besucher sich sogar für solche Angebote schämten. Mit Genuss hatten diese oft heruntergekommenen Läden nichts mehr gemeinsam. Mittlerweile sind sie alle verschwunden. Was bleibt ist unser kleiner Nachruf, der aber keinesfalls positiv zu verstehen ist. Auch wir sind natürlich froh, dass dieser Schandfleck nun endlich verboten wurde.